Zukunft Personal

25.11.2016

Die Messe Zukunft Personal in Köln (vom 18.10.2016-20.10.2016) ist Europas größte Messe für Personalmanagement. Frau Dill, Frau Dr. Grunert, Herr Winkelmann und Herr Kastanek besuchten die Messe und bekamen einen sehr guten Eindruck über das sehr interessante Themenspektrum. Es reichte von Recruiting und Personaldienstleistungen über betriebliche Weiterbildung, Leadership und Arbeitsrecht bis hin zu Personal Software und der Zukunft der Arbeitswelt. Die Leitmesse für das Human Resource Management bot ein einzigartiges Begleitprogramm auf Kongressniveau mit Vorträgen, Diskussionen und verschiedenen interaktiven Formaten.
Es standen innovative Lösungen und Networking in der Personal Community im Mittelpunkt.
Personalverantwortliche, Mitarbeiter von Personalabteilungen und Organisationsentwickler konnten sich auf der Zukunft Personal einen Überblick über den Markt an Produkten und Dienstleistungen verschaffen und tauschten sich mit Gleichgesinnten über die Trends in der Personalarbeit aus.

Besonders interessant waren die Themen:

  • „Arbeiten 4.0 – The Employee Experience“
  • Karrieretrend Crowdworking: Chance oder Herausforderung?
  • Recruiting zwischen Mensch und Maschine
  • Erfolgsfaktor Mitarbeitergesundheit
  • Mitten im Büro von morgen
  • Möglichkeiten zur Qualifizierung von Zeitarbeitskräften mit Hilfe des BAP
  • „Candidate Experience“ und wie man positive Bewerbungserlebnisse schafft

Wir besuchten viele interessante Fachvorträge, von „Was Bewerber wollen und Arbeitgeber besser machen können“, „IT-Talente erfolgreich rekrutieren in Zeiten des digitalen Wandels!“ bis „Führen ohne Feinde: Empathiefähigkeit lässt sich trainieren!“, welche uns eine Menge Inspirationen für unsere tägliche Arbeit gaben.
Am beeindruckendsten fanden wir den Vortrag „OMG, die Stellenanzeige geht ja gar nicht! Oder doch?“ (Joachim Diercks, Blogger, Recrutainment Blog).
Die allermeiste Personalwerbung ist langweilig! Da sind sich alle einig. Um aufzufallen, muss man die immer gleichen Floskeln und Stockfotos überwinden. Das heißt aber manchmal auch, die Grenzen der Political Correctness mindestens auszutesten, möglicherweise zu überschreiten. Aber wo liegen die eigentlich? Was ist mutige und zudem auch noch „gute“ Personalwerbung? Was ist (un)billige Effekthascherei, die nicht nur gegen den guten Geschmack verstößt, sondern möglicherweise auch ein Fall für die Rechtsabteilung werden kann?

Auch wenn wir uns als Dienstleister unserer Kundenfirmen nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen sollten, können wir dennoch unsere Stellenanzeigen einem kritischen Blick unterziehen und an der einen oder anderen Stelle etwas mutiger und kreativer bei der Gestaltung und Formulierung sein. Der Messebesuch und der Recrutainment Blog von Hr. Diercks bieten dafür zahlreiche Anregungen. Die Ansprüche und Lebenswelten der Kandidaten verändern sich und motivieren auch uns, unsere Arbeitsweise immer wieder zu hinterfragen.


FAZIT: Uns haben die Messe und der fachliche Input sehr gefallen und inspiriert. Wir freuen uns schon auf den nächsten Messebesuch. Im diesen Sinne: HAPPY Recruiting.

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